Zukunftsthemen im Fokus: Plasmatreat startet neue Veranstaltungsreihe Tech Days

Informieren - Netzwerken – Wissen austauschen. Die neue Veranstaltungsreihe Plasmatreat Tech Days stößt in der Fachwelt auf große Resonanz. Das Konzept: Externe Experten geben wertvolle Einblicke in aktuelle Entwicklungen in den Bereichen Automotive, Luft- und Raumfahrt oder Medizintechnik.

Das Hauptziel der Veranstaltungsreihe ist der Wissenstransfer. Bei den Tech Days an der Stanford Universität (USA), in Detroit (USA) und zuletzt in Tokio (Japan) diskutierten die Teilnehmer über Produktionsprozesse unter dem Einfluss aktueller Trends wie der automobilen Elektrifizierung, der digitalen Vernetzung und Automatisierung.

„Mit unserer Technologie sind wir in vielen Industriebereichen an der Entwicklung neuer Fertigungsprozesse beteiligt. Gleichzeitig haben wir über die Jahre aktiv intensive Kooperationen mit Technologie-Unternehmen, Partnern und Forschungseinrichtungen aufgebaut. Jetzt hatten wir die Idee, andere an diesem einzigartigen Netzwerk teilhaben zu lassen und auf diesem Weg selbst neue Impulse zu setzen“, beschreibt Hardev Grewal (CEO Plasmatreat USA Inc.) die Initiative.

Ichiro Uesaka (CEO Nihon Plasmatreat Inc.), Plasmatreat-CEO Dipl.-Ing. Christian Buske und Hardev Grewal (CEO Plasmatreat USA Inc.)

Oberflächen als zentrales Thema

Welche Möglichkeiten zur Herstellung von Haftverbünden zwischen Leichtbaumaterialien gibt es? Wie kann die Zuverlässigkeit und Wiederholbarkeit von Fügeverfahren zum Beispiel für sensible Elektronik und Sensoren sichergestellt werden? Diese und viele weitere Fragen standen im Mittelpunkt der ersten drei Veranstaltungen. „Wir als Unternehmen profitieren davon, wenn sich die Industrie weiterentwickelt“, so Plasmatreat-CEO Dipl.-Ing. Christian Buske. „Der Einsatz neuer Materialien erfordert oft eine Oberflächenbehandlung, um langzeitstabile Haftverbindungen zu erzielen. Mit unserem Openair-Plasma®-Verfahren machen wir viele Materialkombinationen und Prozesse überhaupt erst möglich.“ Die Tech Days sind für Plasmatreat deshalb auch eine gute Gelegenheit, Plasma als industrielle Technologie noch bekannter zu machen.

Das Konzept der eintägigen Veranstaltung erhielt bei den Teilnehmern eine große Resonanz. Neben den Fach-Vorträgen wurde besonders die Gelegenheit zum Netzwerken positiv bewertet. „Die Möglichkeit relevante Zukunftsthemen auf Fachebene diskutieren zu können, überzeugt weltweit“, fasst Ichiro Uesaka (CEO Nihon Plasmatreat Inc.) die Fortführung des Tech Day Formates in Tokio zusammen.

Teilnehmer und Referenten der Veranstaltung kamen u.a. von der Stanford University, dem Fraunhofer IFAM, Intel, Apple, Microsoft, Tesla, Lucid Motors, Henkel, LAM Research, Applied Materials, TE Connectivity, PVA, VDL, Waymo, Solvay, Jabil, Lockheed Martin, Fitbit, Agilent, ChipShop, Hesse Mechatronics, UCSF, Tangible Science, BTG Labs.

Ausblick

Im Zeitraum 2020/21 sind weitere Tech Days in den USA und Japan geplant. Bei der Umsetzung wird berücksichtigt, dass sich das Reiseverhalten und die Vorgaben der Unternehmen ändern. Darauf möchte man mit dem Veranstaltungsformat flexibel reagieren und auch regionale Veranstaltungsorte abseits der Ballungszentren ins Auge fassen, so beispielsweise am 8. Juni in Nagoya (Japan).

Plasmatreat hat das Ziel, den Technologieaustausch und Wissenstransfer zu institutionalisieren und über verschiedene eigene Veranstaltungsformate zu etablieren. Dazu zählt auch die Plasmatreat Akademie, die im zweiten Halbjahr 2020 - zunächst in Deutschland - starten wird.  

Das neue Plasmatreat Technologiezentrum am Standort Steinhagen bietet Platz für Seminare, Schulungen und Fachveranstaltungen wie Tech Days.

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