Win-win Konstellation
Plasmatreat fördert junge Wissenschaftler

Das Deutschlandstipendium 2018: Die von Plasmatreat geförderten Stipendiaten (v.l.n.r.) Marco Schmitt, Jenny Celina Classen und Jana-Christin Spangenberg zusammen mit Magnus Buske (re), Plasmatreat GmbH (Foto: HAWK/Marius Maasewerd)

Anreize für Spitzenleistungen und die Sicherung von Fachkräften in Wissenschaft und Wirtschaft – Zielsetzungen, die für Deutschland im globalen Wettbewerb hohe Priorität haben. Das 2011 bundesweit gestartete Förderprojekt Deutschlandstipendium hilft, diese Ziele zu erreichen.

Im Rahmen des Projekts unterstützen Bund, Förderer und Hochschulen gemeinsam begabte und engagierte Studierende aller Fachrichtungen und unabhängig von Nationalität, Einkommen und sozialer Herkunft ein Jahr lang mit 300 Euro im Monat. 150 Euro tragen dabei private Förderer wie Unternehmen, Stiftungen und Privatpersonen, die andere Hälfte steuert der Bund bei.

HAWK-Aula in Hildesheim: 114 Studierende der HAWK Hochschule Hildesheim/Holzminden/Göttingen wurden am 24. Oktober 2018 mit dem Deutschlandstipendium geehrt. (Foto: HAWK/Marius Maasewerd)

Zu den rund 90 Prozent der staatlichen Hochschulen, die sich am Deutschlandstipendium beteiligen und für das Ansprechen der Geldgeber, wie auch für die Auswahl der förderungswürdigen Studenten zuständig sind, gehört die HAWK Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst Hildesheim/Holzminden/Göttingen. Zu den Förderern gehört seit mehreren Jahren auch Plasmatreat.

Beim Festakt am 24. Oktober 2018 in der HAWK-Aula in Hildesheim überreichten HAWK-Präsident Dr. Marc Hudy und HAWK-Vizepräsident für Forschung und Transfer Prof. apl. Prof. Dr. Wolfgang Viöl gemeinsam die Urkunden an die Stipendiaten und ihre Förderer. Für Plasmatreat nahm Magnus Buske, zweitältester Sohn des Firmengründers, die Urkunde für das Familienunternehmen entgegen.

Die von der HAWK für den Förderer Plasmatreat in diesem Jahr ausgewählten drei Stipendiaten sind alle Studierende der Fakultät Naturwissenschaften und Technik am Hochschulstandort Göttingen:

  • Marco Schmitt (27) will seinen Masterabschluss bis zum Herbst 2019 in der Tasche haben. Nach einer Ausbildung zum Elektroniktechniker für Geräte und Systeme, dem Fachabitur und einem im Rahmen seines dualen Studiums vierjährigen Bachelorstudiums an der HAWK erwartet ihn der Master of Engineering „MEng Elektrotechnik/Informationstechnik". Der Student erhält bereits seine dritte Förderung von Plasmatreat. „Ich möchte mich bei meinem Förderer ausdrücklich für die dritte Förderperiode bedanken", bekräftigt der Stipendiat, der sich in seiner Freizeit mit großem Engagement auch ehrenamtlich betätigt. Die Auszeichnung mit dem erneuten Deutschlandstipendium, so sagt er, bestätige seine Leistungen und mache ihn stolz. Der finanzielle Zuschuss helfe ihm sehr, denn so könne er neben dem Studium weiter ehrenamtlich aktiv sein.
  • Jenny Celina Classen (22) hat nach erfolgreichem Abschluss ihres HAWK-Bachelorstudiums „Physikalische Technologien" gerade mit ihrem Masterstudium begonnen. Nun geht es speziell um Laser- und Plasmatechnologie, Abschluss dieses Studiums ist der Master of Science „MSc Laser- und Plasmatechnik". Der Studienzweig zählt an der Fakultät zu einem der Forschungsschwerpunkte. Gemeinsam mit dem Fraunhofer Anwendungszentrum für Plasma und Photonik (APP) forscht die HAWK hier seit Jahren zu den Anwendungsmöglichkeiten von künstlichem Plasma. Jenny Classen berichtet, sie habe sich schon als Kind mit Technik beschäftigt. In der Schule sei Physik ihr Lieblingsfach gewesen und der Entschluss zu einem technischen Ingenieurstudium die Folge. „Das Deutschlandstipendium", sagt sie, „ bedeutet für mich zum einen die besondere Anerkennung der Leistung, die man in sein Studium steckt. Zum andern hoffe ich, dadurch neue Unternehmen für meine spätere Berufswahl kennenzulernen."
  • Jana-Christin Spangenberg (23) braucht auf die Frage nach dem Ursprung ihrer Leidenschaft für die Naturwissenschaften nicht lange überlegen: Das habe sie ihrem Opa zu verdanken, erzählt sie. Einem Mathematik- und Physiklehrer, der sie schon früh mit beiden Wissenschaften in Kontakt gebracht habe. Als Schülerin wählte sie Mathematik als Leistungskurs, machte ihren „BEng Physikalische Technologien" an der HAWK und entschloss sich ebenfalls zum Masterstudium. Die Studentin trennen nur noch zwei Semester von ihrem Ziel – dem Master of Science „MSc Laser- und Plasmatechnik". „Das Deutschlandstipendium betrachte ich als große Ehre", sagt sie. Zudem, so ergänzt sie, biete es den Studenten die Chance, bei der Jobsuche nach dem Studium neue Unternehmen, wie den Förderer selbst, kennenzulernen und so vielleicht schneller einen Arbeitsplatz zu finden.

 

Bildung, Forschung und Innovation sind zentrale Handlungsfelder für Deutschlands Zukunft und dafür engagieren sich die Förderer.

Zu den Gründen, warum er und sein Unternehmen sich für das Förderprojekt stark machen, erklärt Plasmatreat-Geschäftsführer Christian Buske: „Das Deutschlandstipendium ist eine Win-win-Konstellation für alle Beteiligten. Als international aufgestelltes Familienunternehmen im Spitzentechnologiesektor betrachten wir die Förderung hochbegabter Jungwissenschaftler als nachhaltige Investition in die Zukunft. Unseren Stipendiaten stehen die Türen weit offen, uns und unsere Technologien kennenzulernen, in unserem Unternehmen ihre theoretischen Kenntnisse praxisorientiert zu erweitern und sich nach ihrem Studium in Hinblick auf ihre Berufskarriere bei uns zu bewerben."

Kontakt

Wir sind für Sie da

Für Fragen oder Anregungen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Wir freuen uns auf Ihre Herausforderung. Hier finden Sie Ihren persönlichen Ansprechpartner für Ihre Anfrage oder füllen Sie das Formular aus.