Ein Herz für Plasma

Rückblick: Plasmatreat Japan auf der AUTOMOTIVE WORLD 2018

 

Tokio. Die japanische AUTOMOTIVE WORLD gilt als eine der wichtigsten internationalen Veranstaltungen für neue Automobiltechnologien. Zu ihr gehören mehrere Einzelmessen, darunter auch die Lightweight Technology Expo, auf der das japanische Plasmatreat Team im Januar mit großem Erfolg ausstellte.

„Plasma, der Schlüssel zum Fortschritt im Automobilbau!" Unter dieser Maxime präsentierte in diesem Jahr das Standteam unter Leitung von Jun Kobayashi, President & CEO der Nihon Plasmatreat Inc., die neusten technischen Entwicklungen aus dem Hause Plasmatreat. „Die Automobilindustrie", so Kobayashi, „ ist für uns der wichtigste Absatzmarkt in Japan. Unsere Openair®-Plasma-Düsentechnologie bietet Autobauern bei ihrem Bemühen um die Realisierung innovativer, umweltfreundlicher und gleichzeitig kostensparender Leichtbau-Fertigungsprozesse große Möglichkeiten."

Standteam der Nihon Plasmatreat Inc.: V.l.n.r.: Hideto Niwa (Vice President), Jun Kobayashi (President & CEO), Misako Murayama (Marketing Assistant), Wataru Mizuno (Technical Manager), Takuya Nishioka (Sales Representative), Takeharu Aoki (Engineer) und Mai Nakui (Sales Assistant, nicht im Bild).

Messe-Highlight PCU-M

Als wichtigste Messeneuheit stellte das Team seinen Besuchern die PCU-M (Plasma Control Unit) vor, eine Plasma-Kontroll-Einheit der neusten Generation. Die kompakte Hightech-Anlage fasst umfangreiche Plasmakontrollfunktionen in einer düsenspezifischen Baugruppe zusammen. So kann die Einheit die aktuelle Dichte und elektrische Leistung des Plasmas messen, die Düsenvorwahl vornehmen oder die Drehzahl der Rotationsdüsen steuern und überwachen. Neben einer ganzen Anzahl weiteren Funktionen können mit ihr auch Parameter wie Spannung und Frequenz eingestellt werden.

Takeharu Aoki erklärt einem Besucher die neue Plasma-Kontrolleinheit PCU-M

Plasma LIVE Lab

Gleich wo in der Welt - das „Plasma LIVE Lab" gilt mittlerweile als fester Bestandteil eines jeden Plasmatreat Messeauftritts. Auf der AUTOMOTIVE WORLD standen den Besuchern Probekörper aus acht Materialen (Edelstahl, Titan, Aluminium, Glass, Polypropylen, Polycarbonat, Polyamid und Silikon-Kautschuk) für Testzwecke mit verschiedenen Plasmasystemen zur Verfügung.

 

Plasma LIVE: Ein Herz für Plasma

Ein Teststreifen diente einer ganz besonderen Vorführung: In vier kleinen Arbeitsschritten zeigte Misako Murayama (Marketingassistentin) den staunenden Zuschauern, wie „Haftung ohne Klebstoff" funktioniert. Genauer gesagt, wie man Teile eines Silikon-Kautschuk (SR) - Streifens allein durch den Aktivierungseffekt des Plasmas zur Haftung bringen kann. Die Überraschung: Geübt in der Kunst des Origami verwandelte Misako Murayama den Teststreifen am Ende in ein kleines Herz. Die kreative Marketingidee zeigte deutlich Wirkung: Sie begeisterte die Fachbesucher so sehr, dass das Giveaway bei jeder Aktion im Nu vergriffen war.

 

Schritt 1: Einseitig-mittige Vorbehandlung des SR-Probekörpers mit Openair®-Plasma

Schritt 2: Streifen falten und im plasmabehandelten Bereich aneinanderpressen

Schritt 3: Vorbehandlung der Außenseiten der beiden Endstücke

Schritt 4: Probekörper drehen und die plasmabehandelten Flächen aneinanderpressen

Schritt 5. Haftung ganz ohne Klebstoff! Die Plasmaaktivierung reicht aus, um die SR-Oberflächen per Fingerdruck miteinander zu verbinden.

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