Investition in die Zukunft – Plasmatreat fördert Nachwuchswissenschaftler

Die von Plasmatreat geförderten Stipendiaten Bill Kipkorir Maritim (li) und Louis Deppe (re) zusammen mit Plasmatreat HR-Managerin Melanie Kubina (Mi) bei der Urkundenverleihung des Deutschlandstipendiums (Bild: HAWK)

 

Mit einem Festakt in der „Alte Mensa“ in Göttingen feierte die HAWK Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst Hildesheim/Holzminden/Göttingen mit 95 Stipendiaten und deren Förderern am 25. Oktober 2017 die Urkundenverleihung des Deutschlandstipendiums. Mit einer einjährigen finanziellen Unterstützung ausgewählter Studenten der Naturwissenschaften wirkt auch Plasmatreat an dem Stipendienprogramm fördernd mit.

„Herausragende Leistungen von engagierten Studierenden anzuerkennen und gemeinsam zur Förderung der Fachkräfte von morgen beizutragen…“, so beschreibt Prof. Dr. Johanna Wanka, Bundesministerin für Bildung und Forschung einleitend in ihrem Grußwort auf der Website des BMBF den Grundgedanken des 2011 von der Bundesregierung eingeführten Deutschlandstipendiums. 

Mit ihm entstand der Grundstein für eine neue Stipendienkultur in Deutschland, in der Staat und Gesellschaft erstmals gemeinsam Verantwortung für den studierenden Nachwuchs übernehmen. Unabhängig von Nationalität, Einkommen und sozialer Herkunft fördert das Stipendium mit 300 Euro monatlich Studenten, deren Werdegang herausragende Leistungen in Studium und Beruf erwarten lässt, bei dessen Vergabe aber auch nachhaltiges soziales Engagement sowie besondere persönliche Leistungen berücksichtigt werden. Von den 300 Euro zahlt die Hälfte der Bund, die andere Hälfte kommt von privaten Förderern wie Unternehmen, Stiftungen oder Privatpersonen.

(Bild: HAWK)

Die deutschen Hochschulen spielen bei Umsetzung und Ausgestaltung des Förderkonzepts eine zentrale Rolle. Sie sprechen potenzielle Geldgeber an, wählen die Stipendiatinnen und Stipendiaten aus und organisieren die Förderung. Zu den am Programm teilnehmenden Hochschulen gehört auch die HAWK. Bei ihr gehen in diesem Jahr 52 Stipendien an Bachelor- und 43 an Masterstudierende. Insgesamt wurden seit dem Start des Deutschlandstipendiums vor sechs Jahren bereits 482 ihrer Stipendien bewilligt. „Möglich ist das nur dank der tatkräftigen Unterstützung der Förderer“, betont Prof. apl. Prof. Dr. Wolfgang Viöl, HAWK-Vizepräsident für Forschung und Transfer, der seit 2012 auch das Fraunhofer Anwendungszentrums für Plasma und Photonik in Göttingen leitet.

 

Die von der Hochschule für Plasmatreat ausgewählten drei Stipendiaten sind alle Studierende der MINT-Fachbereiche (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik). Bill Kipkorir Maritim kommt aus Kenia und studiert an der HAWK im dritten Semester Elektro- und Informationstechnik. Marco Schmitt, der bei der Urkundenübergabe aus persönlichen Gründen nicht anwesend sein konnte, strebt derzeit im Rahmen des Elektrotechnikstudiums seinen Masterabschluss an. Der dritte Stipendiat, Louis Deppe, kommt aus der Nähe von Göttingen, studiert im fünften Semester Physikalische Technologie und will im nächsten Jahr seine Bachelorarbeit schreiben.

Eine Bachelorarbeit im Unternehmen zu schreiben, kann der Türöffner für den Berufseinstieg sein – und das weiß Louis Deppe. Da er vorhat, nach dem BA sein Masterstudium im Bereich „Laser- und Plasmatechnologie“ zu absolvieren, will er in Kürze seine Bewerbung an seinen Förderer Plasmatreat senden. „Ich kann das Deutschlandstipendium jetzt gut gebrauchen“, sagt er. „Ich wohne zurzeit noch zuhause, muss mir aber bald meine eigenen vier Wände suchen und brauche zudem einen neuen Computer für die Uni-Arbeit. Da hilft mir das Deutschlandstipendium auf jeden Fall.“

Bildung, Forschung und Innovation gelten als die zentralen Handlungsfelder für Deutschlands Zukunft und dafür engagieren sich die Förderer. „Selbstverständlich ist es für jedes Technologie- und Anlagenbauunternehmen wie das unsrige ein Bestreben, junge naturwissenschaftliche Talente an den Hochschulen zu entdecken“, kommentiert Christian Buske, Geschäftsführer der Plasmatreat GmbH und CEO/President der Plasmatreat Group. „Das Deutschlandstipendium bietet uns hierzu die Möglichkeit und stellt gleichzeitig eine Win-win-Situation für alle Beteiligten dar. Mit der Teilnahme können wir als Förderer unsere Verbundenheit zu den Hochschulen zeigen und mit der finanziellen Unterstützung den Studenten mehr Raum für ihr Leben und persönliches Engagement neben dem Hochschulalltag geben. Darüber hinaus stehen wir diesen jungen Menschen als Ansprechpartner für Fragen rund um den Einstieg in das spätere Berufsleben zur Seite und freuen uns darauf, über Praktika oder Abschlussarbeiten in unserem familiengeführten Unternehmen ihre theoretischen Kenntnisse praxisorientiert erweitern zu können.“

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