Hutchinson : EPDM-Dichtungen lackieren und verkleben

Die Hutchinson-Gruppe zählt weltweit zu den führenden Herstellern und Verarbeiten von qualitativ hochwertigen Elastomer-Produkten. Das Produktionsprogramm umfasst alle auf der Basis von Naturkautschuk und synthetischem Kautschuk hergestellten Erzeugnisse, mit Ausnahme von Autoreifen. Bei der deutschen Hutchinson GmbH, Aachen werden bereits seit Ende der neunziger Jahre EPDM-Profile für die Automobilindustrie mit Openair®-Plasma vorbehandelt.

Anwendung

Ausschussreduzierung durch den Einsatz der  Openair®Plasmaanlage als Vorbehandlungsanlage
Dichtungen in Fahrzeugen finden sich überall, sei es im Motorraum, an den Türen, den Fenstern, am Batteriefach, im Kofferraum oder an vielen anderen Stellen. Bei Hutchinson werden etwa 100 verschiedene EPDM Profile mit unterschiedlichen Geometrien durch 12 Plasmatreat Anlagen aktiviert. Die Erhöhung der Oberflächenenergie ist erforderlich für die nachfolgende wasserbasierende Lackierung oder die Beflockung der Dichtungen.
Der früher für die Lackierung als Haftvermittler eingesetzte Primer wurde über eine Spritzpistole aufgetragen, was bei einem Ausfall der Pistole zu einem erheblichem Ausschuss führte, da die Lackhaftung nicht mehr gegeben war. Die vor dem Beflockungsprozess, d.h. vor dem Einschießen feinster Polyamidfasern in einen Klebstoff, eingesetzten rotierenden Bürsten zum Aufrauen der EPDM-Oberfläche erzeugten zudem viel Schmutz. Mit der Umstellung des Vorbehandlungsverfahrens auf Atmospärendruckplasma wurden diese beiden Methoden komplett ersetzt. Die Folge: Der Ausschuss wurde auf ein Minimum gesenkt, ein konsequenter Umweltschutz durch den Verzicht auf Lösemittel überhaupt erst realisiert und der Produktionsdurchlauf um ein Wesentliches gesteigert.

Die Abteilung Verfahrenstechnik bei Hutchinson in Aachen bezeichnet die Plasmatechnologie Openair® für die zum Einsatz kommenden wasserbasierenden Lacksysteme als optimal. Die Produktionssteigerung führt das Unternehmen u.a. auch auf die ausgereifte Computersteuerung und Prozesssicherheit des Plasmatreat Systems zurück. Ein Sprecher: „Die automatische Fehlererkennung und umgehende Fehlermeldung erlauben die zeitliche Eingrenzung des Ausschusses. Wir können damit sofort reagieren und jeden größeren Produktionsverlust vermeiden.“

Die Plasmasysteme, meist ausgestattet mit Rotationsdüsen, laufen bei Hutchinson durchgehend 24h im 3- oder 4-Schichtbetrieb bei einer Geschwindigkeit von 20 – 25m/min. Dabei werden etwa 20 Millionen m Endlosdichtung im Jahr mit Openair®-Plasma aktiviert. Die bereits vor über 10 Jahren gelieferte erste Plasmaanlage ist nach wie vor im Einsatz.

Erfolge

Der Einsatz von Openair®-Plasma bringt dem Anwender folgenden Nutzen :

  • Reduzierung des Ausschusses
  • Produktionssteigerung
  • hohe Prozesssicherheit im Vorbehandlungsprozess
  • kontaktloses Verfahren ohne Entwicklung von Kontaminationen
  • Vorbehandlung unterschiedlicher Profil-Geometrien
  • Materialschonung
  • umweltfreundliche Produktion

Hutchinson-Group

www.hutchinson.de

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