Thema: Tampondruckvollautomaten, Benetzbarkeit der Oberfläche, Tampondruck, Ersatz für Coronaverfahren
Tampoprint: "Eine scharfe Sache"

Quelle: Tampoprint
Openair®-Plasma im Tampondruck: Der rotierende Plasmaerzeuger ermöglicht eine Vorbehandlungsbreite von ca. 45 mm
Die Tampoprint AG wurde mit der Aufgabe betraut, einen Tampondruckvollautomaten zur 5-farbigen Bedruckung (Raster-Bilderdruck) von „Mint-Boxen“ mit einer Stundenleistung von 1.800 Teilen zu entwickeln und zu bauen.
In Zusammenarbeit mit unserem Kunden wurde ein Anforderungskatalog erstellt der unter anderem folgende Punkte erhielt:
- Material PP
- Benetzbarkeit der Oberfläche mit mindestens 72 mN/m (Wasserbenetzbarkeit)
- Vollständige Entfernung des ausdiffundierenden Pfefferminzöls
- Vollständige Entfernung von Staubpartikeln an der Druckoberfläche
- Keine Beschädigung der Werkstückoberfläche
- Keine Beschädigung des Inhalts (Pfefferminzdragees)
- Integrationsfähigkeit in einen Vollautomaten
Mit diesen Anforderungen war sehr schnell klar, dass hier kein
herkömmliches physikalisches Vorbehandlungsverfahren (Gas- bzw.
Coronaverfahren) zum Einsatz kommen kann. Nachdem wir durch
Fachpublikationen und unseren Kunden auf das Openair®-Plasma Verfahren
der Firma Plasmatreat aufmerksam wurden, ging dann Dank deren
professioneller Unterstützung alles sehr schnell.
Anhand der definierten Vorgaben wurden diverse Versuchsreihen
durchgeführt und schließlich alle Kriterien erfüllt. Die Anlage läuft
seit Jahren zur vollsten Zufriedenheit unseres Kunden im 3-Schicht
Betrieb.
Dieses Beispiel ist kein Einzelfall. Insgesamt können wir die
Aussage treffen, dass der Einsatz des Openair®-Plasma Verfahrens in
der Tampondruckautomation rundum positiv beurteilt werden kann.
Frank Nitschke
Vertrieb / Technische Beratung
Tampoprint AG


