Plasmabehandlung für Coil-Coating: Entfernen von Kohlenwasserstoffen, Steigerung der Hydrophilität von Aluminium

Durch Verdampfung leicht flüchtiger Komponenten und die Oxidation zu Kohlendioxid und Wasser können mit Openair® Plasma Metalle wie Aluminium vollständig von unerwünschten Kohlenwasserstoffen wie z.B. Walzölen gereinigt werden.

Zur Untersuchung der Reinigungseffizienz der Openair® Plasmabehandlung auf Aluminium wurde vom Forschungsunternehmen NanoCraft die sehr empfindliche Methode der chemischen Kraftmikroskopie herangezogen. Dazu wurde die Sondenspitze mit Hilfe von unpolaren Kohlenwasserstoffverbindungen modifiziert. Die Messung fand mit Hilfe des Abbildungsmediums Wasser statt.

Es konnten so selbst geringste Verunreinigungen anhand ihrer Wechselwirkungen mit der Sondenspitze detektiert werden.

Gleichzeitig kann die Oberflächenspannung des Materials durch Plasmaaktivierung gezielt erhöht werden. Die Hydrophilität steigt relevant, die Haftung von Beschichtungen und Lackierungen wird stark verbessert.

Chemisch modifizierte Rasterkraftmikroskopie:
Links: Adhäsionsverteilung auf Aluminium ohne Plasmabehandlung. Wechselwirkung mit der Sondenspitze: die Oberfläche ist mit öligen Verunreinigungen belegt.
Rechts: Homogene Adhäsionsverteilung auf Aluminium nach Plasmabehandlung (hydrophil). Keine Wechselwirkung mit der Sondenspitze: die Oberfläche ist frei von öligen Verunreinigungen.

NanoCraft

Coil Coating - Testergebnis „sehr gut“

Als unabhängiger Forschungsdienstleister untersuchte NanoCraft im Auftrag von Kunden die von Plasmatreat entwickelten Systeme.

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