Wie funktioniert PlasmaPlus® Nanobeschichtung?

Über einen speziellen Düsenkopf werden dem Plasma je nach Anwendung spezifische Zusatzstoffe zugeführt. Diese werden durch das Plasma werden angeregt und ihre Reaktivität dabei signifikant erhöht. So können sich die Substanzen während der Plasmabeschichtung an der Materialoberfläche optimal anlagern und fest anbinden. Es entsteht eine Schicht mit individuell auf den Prozess abstimmbaren funktionellen Oberflächeneigenschaften. Mit der PlasmaPlus® Technologie lassen sich unterschiedliche Materialien wie Metalle, Glas, Keramik, Kunststoffe und viele mehr beschichten.

Technisch wird hierzu eine Openair® Plasmaanlage mit dem PlasmaPlus System aufgerüstet. Dieses System ermöglicht die Verdampfung eines bei Raumtemperatur flüssigen Zusatzstoffes, der exakt reproduzierbar mittels eines Trägergases in das Plasma eingeleitet wird. Es entstehen hydrophile und erstmals auch hydrophobe Nanobeschichtungen mit spezifischer Schichtdicke bis zu 1000 nm (Nanometer).

PlasmaPlus® Beschichtungsdüse im Querschnitt

BMBF Verbund-Projekt PROTECT-SELECT

Selektiver Korrosionsschutz elektronischer Bauteile durch PlasmaPlus®-Barrierebeschichtung

Mit dem PlasmaPlus®-Verfahren können erfolgreich dünne, transparente, isolierende plasmapolymere Alterungsschutzschichten abgeschieden werden, um elektronische Bauelemente insbesondere Leiterplatten ortsselektiv zu schützen.

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CREPIM

Innovativer Brandschutz

Das französische Institut CREPIM ist auf die Erforschung von feuerhemmenden Materialien in allen den Brandschutzbestimmungen unterliegenden Industriearten spezialisiert. Das Laboratorium nutzt die PlasmaPlus® Polymerisation zur Verbesserung des Feuerverhaltens ganz unterschiedlicher Substrate.

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Presse zum Thema

„Symbiose von Metall und Kunststoff“
Plasmaversiegelung sichert den Verbund

OBERFLÄCHEN / POLYSURFACES (Nr.2(5)/2017)
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Interview
mit den Plasmaexperten Christian Buske und Dr. Jörg Ihde

ALUMINIUM PRAXIS (5/2017)
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Titelstory:
Hybridtechnologie – Haftung als Messlatte

IST (International Surface Technology 1[3]/2017)
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