Mit dem PasmaPlus®-Verfahren können erfolgreich dünne, transparente, isolierende plasmapolymere Alterungsschutzschichten abgeschieden werden, um elektronische Bauelemente insbesondere Leiterplatten ortsselektiv zu schützen.
Wie funktioniert PlasmaPlus® Nanobeschichtung?
Über einen speziellen Düsenkopf werden dem Plasma je nach Anwendung spezifische Zusatzstoffe zugeführt. Diese werden durch das Plasma werden angeregt und ihre Reaktivität dabei signifikant erhöht. So können sich die Substanzen an der Materialoberfläche optimal anlagern und fest anbinden. Es entsteht eine Schicht mit individuell auf den Prozess abstimmbaren funktionellen Oberflächeneigenschaften. Mit der PlasmaPlus® Technologie lassen sich unterschiedliche Materialien wie Metalle, Glas, Keramik, Kunststoffe sowie
Technisch wird hierzu eine Openair® Plasmaanlage mit dem PlasmaPlus System aufgerüstet. Dieses System ermöglicht die Verdampfung eines bei Raumtemperatur flüssigen Zusatzstoffes, der exakt reproduzierbar mittels eines Trägergases in das Plasma eingeleitet wird. Es entstehen hydrophile und erstmals auch hydrophobe Nanobeschichtungen mit spezifischer Schichtdicke bis zu 1000 nm (Nanometer).
PlasmaPlus® Beschichtungsdüse im Querschnitt

Partner & Referenzen
BMBF Verbund-Projekt PROTECT-SELECTSelektiver Korrosionsschutz elektronischer Bauteile durch PlasmaPlus®-Barrierebeschichtung

