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CHINAPLAS 2010 – Mit Plasma Qualität sichern
Auch in diesem Jahr stellte Plasmatreat auf der größten Kunststoffmesse Asiens, der Chinaplas 2010, in Shanghai aus. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie hatte export-orientierte deutsche Unternehmen zu der von ihm geförderten Gemeinschaftsausstellung im deutschen Pavillon geladen.
Die diesjährige Messe mit ihrem Motto „Green Plastics - nachhaltige Entwicklung umweltfreundlicher Technologien“, bot der umweltfreundlichen Plasmatechnologie Openair® eine ideale Plattform. Neben Vertretern der Industrien White Goods, Verpackung, Medizin und Bauen waren es vor allem Besucher aus der Automobil- und Elektronikbranche, die sich bei Calvin Chen (Direktor Plasmatreat China) und seinem Team über die neusten Plasmatreat Entwicklungen und Anwendungen informierten.

Plasmatreat Team Shanghai/China
v.l.n.r.
James Deng, Hendry He, Jenny Chen,
Calvin Chen, Alex Yu

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- Auf großes Interesse stießen zwei vorgestellte Generatoren der 5000er Serie. Beim FG 5001 handelt es sich um ein speziell für den Laborbereich entwickeltes raumsparendes Gerät, das mit bis zu zwei Düsen bestückt werden kann. Der FG5002 hingegen ist ein leistungsstarker Industriegenerator mit ausgefeilten Funktionen wie HMI (Human Machine Interface), integrierter, vollautomatischer Prozessüberwachung und Störfaktoranalyse. Alle Generatoren dieser Serie zeichnen sich nicht nur durch ihr elegantes Industriedesign aus, sondern auch durch ihre Fähigkeit, das Plasma bei Stromschwankungen absolut konstant zu halten.
- Zum Thema ‚Haftungsproblematik’ wurde gezeigt, dass eine Openair®-Plasmavorbehandlung bei unterschiedlichsten Kunststoffen nicht nur zu einer optimalen Haftung in nachfolgenden Klebeprozessen führt, sondern darüber hinaus zu einer klaren Qualitätssicherung.
- Die Vorbehandlung auch großer Materialoberflächen war ein weiterer Schwerpunkt des Messeauftritts. Die Vorführung der Rotationsdüse RD1010, die über eine Behandlungsbreite von 100mm verfügt, galt stellvertretend für die in Serie geschalteten Düsen bei der Vorbehandlung großer technischer Folien oder Paneelflächen.
- Die hohe Wasserbenetzbarkeit von Kunststoff nach einer Plasmabehandlung konnten die Interessenten in einem selbst durchgeführten Test erfahren. Hierzu wurde ein Stück Plastik in Form einer Scheckkarte in einem Teilbereich mit Plasma bestrahlt, wodurch dieser Teil aktiviert wurde. Ein anschließender Wassersprühtest zeigte sofort den Wirkungseffekt: ein homogener Wasserfilm im plasmabehandelten, die Formung einzelner Wassertropfen im unbehandelten Bereich aufgrund der dort verbliebenen zu niedrigen Oberflächenenergie.


