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WIN 2010 – NRW-Wirtschaftsministerin Christa Thoben besucht Plasmatreat Messestand
Mit großem Erfolg stellte sich im Februar das türkische Plasmatreat Team dem internationalen Publikum bei der diesjährigen World of Industry im „Deutschen Pavillon“ der Istanbuler Messe vor. Mit über 600 Ausstellern aus rund 20 Ländern gilt die Veranstaltung als Nr.1 der Industriemessen im eurasischen Wirtschaftsraum.
Eine besondere Ehre wurde Hakan Sağkal und seinen Mitarbeitern durch den Besuch der NRW- Wirtschaftsministerin Christa Thoben zuteil. Mit großem Interesse verfolgten die Ministerin und ihre Delegation die von dem Leiter des türkischen Plasmatreat Büros detailliert erläuterte Vorführung zur Wirkungsweise von Openar®-Plasma.

Hakan Sağkal (re.) erläutert Ministerin
Christa Thoben (Mi.) die Wirkungsweise von Openair® - Plasma.
Das gezielte Messeangebot, richtete sich vor allem an die Zulieferer der Automobilbranche, an die Hersteller „weißer Ware“, die Verpackungs- und Elektronikindustrie. Zum Thema „Plasma vor dem Verkleben, Bedrucken oder Beschichten“ beeindruckten das Fachpublikum zwei Neuerungen, die bei voller Aktion in Augenschein genommen werden konnten:
Zur Vorbehandlung komplexer 3D-Geometrien und zur lückenlosen Vorbehandlung größerer Flächen wurde die neue, kompakte Rotationsdüse RD2004 integriert in eine vollautomatische Roboterzelle zur Behandlung von Radzierkappen vorgeführt. Mit dieser Anlage demonstrierte Plasmatreat seine Stellung nicht nur als Entwickler und Lieferant von Plasmasystemen, sondern gleichermaßen als Anbieter kompletter Systemlösungen.
Die Wirkungsweise des atmosphärischen Plasmas zeigte die neue Plasmaeinheit PT1. Die mit einer einzelnen Plasmadüse bestückte Anlage offenbart in Sekundenschnelle den Aktivierungseffekt auf einer Kunststoffoberfläche. Den Test konnte der Besucher auf der Messe selbst ausführen: Ein Plastikteil in Form und Größe einer Kreditkarte wird in eine automatische Vorrichtung gesteckt und nur teilweise mit Plasma behandelt. Anschließend wird es mit Wasser besprüht. Deutlich erkennbar: Ein homogener Wasserfilm bedeckt die plasmaaktivierte Fläche, während sich im unbehandelten Bereich einzelne Wassertropfen geformt haben. Der Grund liegt in den nun unterschiedlichen Oberflächenenergien. Die behandelte Fläche ist nun optimal benetzbar und hat damit beste Haftungsvoraussetzungen für Klebstoffe, Lackierungen oder Beschichtungen.


