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Workshop der Universität Erlangen-Nürnberg zum Thema „InLine - Plasmavorbehandlung in der Mehrkomponententechnik“
Die Mehrkomponententechnik wird auch zukünftig ein enormes Wachstum prognostiziert. Daher steht für den Lehrstuhl für Kunststofftechnik (Universität Erlangen-Nürnberg) und die Neue Materialien Fürth GmbH außer Frage: Wer in Zukunft am Hochlohnstandort Deutschland erfolgreich als Kunststoffverarbeiter fertigen möchte, muss die Innovationspotenziale der Spritzgießsonderverfahren, insbesondere der Mehrkomponententechnik nutzen.
Besondere Marktchancen ergeben sich beispielsweise durch die Kombinierbarkeit bisher nicht kompatibler Werkstoffpaarungen und die Funktionalisierung von Kunststoffen. Ein modernes Verfahren diese Kompatibilität zwischen Werkstoffen zu verbessern und damit eine hohe Verbundhaftung zu erzielen, ist die Aktivierung mittels Plasmatechnologie.
Im Rahmen zweier sehr erfolgreicher Gemeinschaftsprojekte zu diesem Thema wurde ein Versuchsprogramm mit weit über 200 verschiedensten Werkstoffkombinationen auf das Verbesserungspotenzial hin untersucht. Die in diesen Industriekreisen erzielten Ergebnisse stehen den Teilnehmern exklusiv zur Verfügung, die sich dadurch ihren Informationsvorsprung sichern.
Um diese erfolgreiche Zusammenarbeit fortzuführen und neuen Teilnehmern die Möglichkeit zu geben, von der Plasmatechnik zu profitieren, wird das Projekt „InLine Plasmavorbehandlung in der Mehrkomponententechnik“ beginnend mit dem 1. Dezember 2006 fortgesetzt.
Dipl.-Ing. Marcus Schuck
Universität Erlangen-Nürnberg
Lehrstuhl für Kunststofftechnik


