Kunststofffolien werden typischer Weise in Blasfolien- und Folien-Reckverfahren hergestellt. Häufig wird zur Vorbehandlung dieser Folien für die Druck- und Kaschierprozesse das Corona-Verfahren eingesetzt, das jedoch mit einigen Problemen behaftet ist: Corona erreicht nur eine begrenzte Oberflächenspannung, die bereits bei Lagerzeiten von wenigen Wochen signifikant abfällt. Prozessbedingt führen zudem bereits leichte Verunreinigungen der Vorbehandlungswalzen zum Durchschlag auf die Materialrückseite.

Plasmatreat hat zur Vorbehandlung von Verpackungsfolien mit einer typischen Breite von 2,20 bis 8 Metern zwei besonders sichere Technologien entwickelt:

  • Plasmatreat Glow-Plasma ermöglicht eine besonders kosteneffiziente, langzeitstabile Oberflächenaktivierung auf höchstem Niveau. Dabei werden hohe Oberflächenspannungen von bis zu 64mN/m erreicht.
  • Die Openair®-Plasmabehandlung mit patentierter Breitschlitzdüsentechnik ermöglicht die absolut einseitige Vorbehandlung von Kunststoff-Verpackungsfolien. Ein Durchschlag auf die Rückseite ist ausgeschlossen, die Haftwerte sind besonders langzeitstabil. Die Vorzüge von Openair® Plasma zeigen sich insbesondere bei hohen Verarbeitungsgeschwindigkeiten und bei der Verwendung von Recyclingstoffen.

Presse zum Thema

„Symbiose von Metall und Kunststoff“
Plasmaversiegelung sichert den Verbund

OBERFLÄCHEN / POLYSURFACES (Nr.2(5)/2017)
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„Alles im grünen Bereich“
Openair®-Plasma in der Fertigung von Industrieleuchten

HIGHLIGHT (SH1/Technik 2017)
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Interview
mit den Plasmaexperten Christian Buske und Dr. Jörg Ihde

ALUMINIUM PRAXIS (5/2017)
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