Windkraftanlagen wandeln die kinetische Energie des Windes direkt in elektrische Energie um. An windreichen Orten leisten diese Anlagen einen erheblichen Beitrag zur Energiegewinnung. Die Effizienz einer solchen Windkraftanlage hängt neben der Bauform insbesondere auch von der Größe ab. So werden heute Anlagen mit einer Leistung bis zu 10 Megawatt und Flügelprofillängen von bis zu 90 Metern gebaut.

Die für die Herstellung und den Bau einer Windkraftanlage notwendige Technologie ähnelt in vielen Bereichen der des Flugzeugbaus. Sowohl der Querschnitt als auch die mechanische Stabilität, sowie die Anströmung am Profil lehnen sich an das Design von Tragflächen an. Die insbesondere an den Flügelspitzen hohen Umfangsgeschwindigkeiten erzeugen extreme Materialbeanspruchung – wie Luftwirbel im Ultraschallbereich oder Eisansatz – genau wie in der Luftfahrt.

Besondere Anforderungen an die Fertigung von modernen Windkraft-Rotoren:

  • leichte Materialien
  • hochfeste Strukturen
  • glatte verwirbelungsfreie Oberflächen
  • hohe Oberflächengüte und –stabilität.

 

Diese Anforderungen lassen sich fast ausschließlich durch den Einsatz von faserverstärkten Kunststoffenwie GFK (Glasfaser verstärktem Kunststoff) und CFK (Kohlenstofffaser verstärktem Kunststoff) erfüllen. Ähnlich wie in der Flugzeugindustrie liefert die atmosphärische Plasmabehandlung hier besonders effektive Prozesslösungen.

Hocheffektive Anwendungsbereiche der Openair® Plasmabehandlung für die Fertigung von Windkraft-Rotorblättern:

  • in der Faservorbehandlung
  • im Laminierprozess
  • in der Halbschalenverklebung
  • in der Oberflächenvorbehandlung des fertigen Bauteils (Oberflächenvergütung)

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