Elektrisch isolierende, hydrophile und hydrophobe Nanobeschichtung für belastbare und ausfallsichere Brennstoffzellen

Die Brennstoffzelle gehört zu den erfolgversprechendsten und am weitesten entwickelten Technologien im Bereich Elektromobilität. Bereits heute werden Brennstoffzellen zum Antrieb von Schiffen, U-Booten, Spezialfahrzeugen und sogar Forschungsflugzeugen eingesetzt.

Der große Durchbruch dieser Technologie für die automobile Zukunft steht jedoch noch aus. Von entscheidender Bedeutung für die Qualität und Sicherheit von Brennstoffzellen sind insbesondere die Kostenreduzierung für die eingesetzten Materialien sowie die Erweiterung des Betriebsbereiches.

Insbesondere die kälteren Betriebsbereiche der Brennstoffzellen stellen ein Problem dar, denn bei der Umwandlung von Wasserstoff und Sauerstoff zu Energie entsteht zwangsläufig Wasser. Dieses muss trotz extrem niedriger Temperaturen sicher aus der Brennstoffzelle ausgeblasen werden, um die komplizierten Bipolarplatten vor dem Bersten beim Gefrieren zu schützen.

Entstehung von Wasser während der Umwandlung von Wasserstoff und Sauerstoff
Hydrophile und hydrophobe Nanobeschichtung von Brennstoffzellen

Bei beiden Entwicklungsschwerpunkten spielt die Plasmatechnologie, insbesondere die Plasmabeschichtung (Plasmapolymerisation), eine wichtige Rolle:

  • Elektrisch isolierende Funktionsbeschichtung. Mit Hilfe der PlasmaPlus® Nanobeschichtung wird eine selektiv elektrische isolierende Funktionsbeschichtung aufgetragen, die den Einsatz von unterschiedlichen Membranmaterialien ermöglicht.
  • Hydrophile/hydrophobe Nanobeschichtung. Die Ausstattung der Membranmaterialien mit einer entsprechenden Plasma-Funktionsbeschichtung ermöglicht das Ausblasen (Ausleiten) des Wassers aus der Brennstoffzelle.

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