Für den „Golf IV“ entwickelte VW eine geklebte Tür-Zusatzdichtung zur Vermeidung von Windgeräuschen. Diese selbstklebende Dichtung aus EPDM-Kautschuk sollte an den Enden zusätzlich mit Klebepunkten aus einem MS-Klebstoff fixiert werden.
Thema: Atmosphärisches Plasma. Plasma-Vorbehandlung als umweltfreundliche Alternative zur Corona-Vorbehandlung und Fluorierung (Fluorieren).
Openair® Plasma-Vorbehandlung: Hohe Haftwerte und langzeitstabile Oberflächenspannung ohne giftige Chemikalien
In zahlreichen Kundenstudien wurden die Wirkungsweisen verschiedener physikalischer Vorbehandlungsmethoden wie Corona (Korona), Plasmabehandlung und chemische Fluorbehandlung ausführlich miteinander verglichen. Entscheidende Bewertungskriterien hierbei waren der Aktivierungslevel der Profile, die Haftwerte sowie die Haltbarkeit dieser Vorbehandlungen.
SaarGummi - Prozessvergleich: NF-Corona, HF-Corona, A-Plasma, Gas-Phasen-Fluorierung, nasschemische Chlorierung

Die Ergebnisse sprechen deutlich für die Vorteile der Plasmabehandlung. Das Openair®-Plasma zeichnet sich neben der Fluorbehandlung (Fluorieren) als besonders langzeitstabil aus. Die mit dem Corona-Verfahren behandelten EPDM-Profile zeigen schon nach kurzer Zeit einen signifikanten Abfall der Oberflächenspannung.
Gegenüber der Fluorierung hat die Vorbehandlung mit Openair® Plasma als rein physikalisches Verfahren zudem wesentliche Prozess- und Kostenvorteile. Außerdem ist das Plasmaverfahren deutlich umweltfreundlicher, da keinerlei Chemikalien mehr erforderlich sind.
Partner & Referenzen
HutchinsonEPDM-Dichtungen lackieren und verkleben
Bei Hutchinson in Aachen werden EPDM-Profile für die Autoindustrie vor der Lackierung oder Beflockung mit Openair®-Plasma vorbehandelt. Die Erfolge: Ausschussreduzierung, Produktionssteigerung und höchste Prozesssicherheit.


